Am letzten Sonntag fand im Stadion an der Hafenstraße eine gemeinsame Großübung der Feuerwehr Essen, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Polizei Essen statt. Geübt wurde ein Anschlag während eines Fußballspiels. Rund 250 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Etwa 350 freiwillige Rollenspieler, die teilweise im Vorfeld mit fiesen Wunden geschminkt worden waren, stellten Verletzte und Zuschauer in Panik dar.
Die Übung war das Ergebnis mehrerer Monate intensiver gemeinsamer Planung aller beteiligten Stellen. Im Vorfeld durfte niemand wissen, was genau im Stadion passieren wird, d.h. bis zuletzt wurde das Anschlagsszenario geheim gehalten. Dieser enorme Aufwand zahlte sich aus: Die Einsatzkräfte standen vor komplexen Aufgaben - von der medizinischen Versorgung zahlreicher Verletzter bis hin zur Sicherung des Stadions und dem Ergreifen der Täter.
Die Großübung hat eindrucksvoll gezeigt, wie professionell die beteiligten Kräfte im Ernstfall zusammenarbeiten können und wie wichtig regelmäßige gemeinsame Trainings sind. Denn man kann Ernstfälle bis zu einem gewissen Grad auf dem Papier planen, aber ob alle Teilprojekte ineinandergreifen, sieht man erst in der Praxis.
Somit konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, um Einsatzkonzepte anzupassen, Abläufe zu optimieren und die Schnittstellenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu verbessern. Auch wir als Stadioneigentümer und -betreiber GVE konnten im Rahmen dieser besonderen Übung unsere eigene Notfall-Organisation testen und unsere Abläufe überprüfen.
Vielen Dank an alle Beteiligten für dieses tolle Kooperationsprojekt!




