Zukünftiges BürgerRatHaus. Altbau mit angrenzendem HochhausZukünftiges BürgerRatHaus. Altbau mit angrenzendem Hochhaus

BürgerRatHaus

Verwaltungsgebäude mit Signalwirkung

Das neue BürgerRatHaus ist ein Prestige-Objekt – nicht nur für die Stadt Essen, sondern auch für die GVE. Es ist unser momentan größtes Projekt und wird es sicher auch bis zur geplanten Eröffnung 2025 bleiben. Auf einem rund 30.000 m2 großen Grundstück zwischen Steeler Straße und Bernestraße entsteht mitten in Essen ein moderner Neubau. Ämter und Abteilungen, die bisher auf verschiedene angemietete Bürogebäude verteilt sind, sollen hier unter ein Dach ziehen. Das ist die Idee hinter dem BürgerRatHaus der Stadt Essen.

Besserer Service und großes Sparpotenzial

Rund 1.400 MitarbeiterInnen wird das BürgerRatHaus einen attraktiven Arbeitsplatz bieten. Außerdem verbessert die Stadt Essen mit der Zentralisierung den Service für ihre BürgerInnen und spart gleichzeitig Geld: Die Mieten für die jetzigen Standorte fallen weg, die Kosten für Sicherheits- und Reinigungspersonal können gebündelt werden. Weiteres Sparpotenzial steckt in den zeitgemäßen Energie- und Qualitätsstandards des Neubaus. Das Verwaltungsgebäude wird rund 160 Millionen Euro kosten. 

Die Realisierung des BürgerRatHauses wird möglich, weil das Alte Hauptbad Ende 2015 seinen Betrieb eingestellt hat. Gutachten zeigten: Eine Sanierung des Bades ist nicht rentabel. Auf dem Baugrundstück stehen auch das ehemalige Gesundheitsamt, in dem bis 2020 das JobCenter Mitte untergebracht war, und eine Kindertagesstätte, die bereits einen Neubau in der Nähe bezogen hat („Kita am Lysegang“).

Neue Büros für JobCenter, Jugendamt & Co.

In das BürgerRatHaus sollen zentrale Bereiche des JobCenters Essen, mehrere Abteilungen des Jugendamtes, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Familienpunkt und der Bildungspunkt eine neue Heimat finden. Aktuell prüft die Stadt Essen, ob es möglich ist, auch Dienstleistungen des Einwohneramtes in das BürgerRatHaus zu integrieren. Dieser Wunsch kam aus der Bürgerschaft. Bisher werden diese Aufgaben im Gildehof erledigt.

BürgerInnen und MitarbeiterInnen profitieren künftig von kürzeren Wegen innerhalb der Verwaltung und der zentralen Lage des BürgerRatHauses. Es ist für viele bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Aber auch eine sehr gute Anbindung an Bus und Straßenbahn ist garantiert.

BürgerRatHaus wird 100% digital

Das BürgerRatHaus wird Maßstäbe setzen: Es soll von Anfang an papierlos, also ausschließlich digital, arbeiten. Nach und nach sollen die anderen Ämter folgen: Der Ausbau des sogenannten E-Government wird so lange vorangetrieben, bis die gesamte Stadtverwaltung digitalisiert ist.

Aktuell laufen die Bauvorbereitungen auf Hochtouren: Wir haben schon einen Generalplanervertrag mit der Stadt Essen abgeschlossen und bereiten den Realisierungsvertrag zum Neubau vor. Nachdem der Rat im Februar 2021 für den Neubau gestimmt hat, konnten wir die Planungen weiter fortsetzen und die Generalunternehmer-Ausschreibung vorbereiten.

Abrissarbeiten bereits in vollem Gang

Aber auch auf dem Baugrundstück geht es voran: Alle verbauten Materialien werden nach dem Abriss sorgfältig getrennt und recycelt bzw. entsorgt. Die Arbeiten sind aufwendig und dauern etwa ein Jahr. Am Ende werden viele Tonnen Glas, Metall und Bauschutt angefallen sein, darunter allein etwa 320 Tonnen Kunststoffabfälle und 3.400 m2 Teppichboden.

Entwurf des BürgerRatHausEntwurf des BürgerRatHaus

Eine interessante Frage zum Schluss: Warum heißt das BürgerRatHaus eigentlich BürgerRatHaus?

Der Name ist nur ein Arbeitstitel. Wie das richtungsweisende Gebäude einmal wirklich heißen wird, steht noch in den Sternen. Haben Sie einen Vorschlag? Dann freuen wir uns über eine E-Mail an neuesrathaus[at]​essen.de